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 Betreff des Beitrags: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 11:48 
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Hi,

ich glaube ich habe irgendwie einen Denkknoten im Knopf und vielleicht kann mich jemand darauf stoßen, wie ich den löse. Ich mache aktuell meine Grundeinstellungen für die Megasquirt2/MSExtra/KDFI bevor ich den Motor das erste mal starte. Und hier hänge ich an der VE Tabelle irgendwie fest

Ich habe einen 1641er mit W100 Nockenwelle und etwas mehr Verdichtung inkl. der Speedshop Drosselklappen. Motor ist neu aufgebaut und somit habe ich natürlich weder eine Drehmomentkurve noch die entsprechenden Unterdrücke im Saugrohr. In den ganzen Megasquirt Manuals wird aber im Prinzip darauf verwiesen, dass man die Tabelle am besten aus dem VE-Table Generator erzeugt. der braucht aber die Drehmomentkurve und Unterdruckwerte. Sprich ich habe einen Deadlock: ich brauche Drehmoment und Unterdruck vom laufenden Motor für die VE Table aber um am laufenden Motor zu bekommen brauche ich die VE Table :-(
Was habe ich jetzt nicht verstanden bzw. wie löse ich das auf? Oder hat mir vielleicht jemand sogar eine VE Table für einen 1600er oder sogar 1641er?

Hinweise
- Zündkurve habe ich als Grundbedatung einfach mal die Kurve des 009er hinterlegt.
- Lambdaregelung und sonstige Eingriffe will ich erstmal ausgeschaltet lassen um die Grundbedatung zu machen und dann sukzessive diese Regelungen einzuschalten
- Grundwert zu ReqFuel ist klar und leitet sich ja aus den statischen Werten ab


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 12:51 
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Hallo Markus,

hast Du Dir mal den Thread von Markus (Bugbear) durchgelesen?
Vielleicht hilft es ja, oder Du kontaktest ihn direkt mal ;-)

motormanagement/weber-009-kennfeld-t10481.html

Harald

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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 13:00 
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megasquirt hat da einen generator für. musst deine einspritzdüsen und ein paar punkte angeben was dein motor etwa machen wird. um so realiatischer du dort einträgst um so genauer generiert er dir den table. damit starten und die übliche prozedur. alles testen ob es das tut was es soll motor einlaufen lassen. alles prüfen. warmlaufen lassen und leerlauf abstimmen...teillast. volllast und was du halt so alles einstellen magst. ich denke die drosselklappe werden etwas groß sein und du wirst vielleicht alpha-n einstellen.
was für köpfe hast du denn? und die drosseln sind wie groß genau?

grob tippe ich mal auf einen unterdruck im leerlauf von 200-350mbar bei 800 u/min.
maximales.drehmoment vielleicht 130-140nm bei 3500-4000u/min und max. vielleicht 80-90ps bei 5000-5500u/min.
stell mal alles rein was man über deinen motor wissen sollte dann findet sich bestimmt noch passenderes.
dein motor wird laufen wenn die werte auch nur ganz grob stimmen. selten hat jemand einn leistungs drehmomenten verlauf für das was er gerade erst gebaut hat. einfach machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 16:41 
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warum so kompliziert???


Erstmal musst du nen Drehzahlsignal haben...und das kann bei der Megasquirt ja schon mal in Wochen und Monaten ausarten :D
Dann den Offset einstellen...daran scheitert es ja meist schon bei 90% der MS-User :lol:

So...und jetzt mal etwas ernster zu deiner Frage:

Wenn man garnichts weiss was wo zu stehen hat,einfach in dem Bereich bis 1500Umin überall kleine( :!: :!: :!: ) Zahlen reinschreiben.Wenn nicht anspringt plus 1 bis es hustet.Wenn das dann überhaupt mal "idle"t kann man immer noch über hrizontal interpolieren eine "Basismap" erstellen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 18:20 
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haha. ach quatsch. der generator das sind n paar felder und der table ist als anfang schonmal gut. da würd ich nicht per hand rangehen somal da ja auch nur rechenwerte stehen und keine zeiten oder so. alpha - n kannste dir aber genau so von der vorgehensweise vorstellen. ich denke bei so viel querschnittsfläche an drosselung wird es dir an unterdruck fehlen ich persönlich find das auch zu viel für den motor. kommst aufs gleiche raus mit einer 40-50mm drossel und dann haste n alltagskätzchen was sich fast von alleine einstellt.mit der nocke bist du eh sehr zahm da *brauchst* du soviel drosselklappe garbicht und obenrum bringts auch nicht viel mehr da deine drehzahlen eh recht human sein werden. aber du hast die dinger ja schon also ran ans werk. :music-rockout: halt die ersten drehzahsprünge klein bis 3000 u/min bis dahin wirst viel einstellen müssen kannst auch deine drosselklappen erstmal begrenzen dann stellt ea sich leichter ein so bis 40grad etwa.


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mi 7. Feb 2018, 19:22 
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Also, bei mir hat diese errechnete Table UND der errechnete Wert vom Reg Fuel 0,0 gepasst. Ist auch wurst, ich würde trotzdem beides grob errechnen und dann mit dem reg fuel wert spielen bis das ding anspringt und im leerlauf nen halbwegs guten Lambda wert hat. Von da aus würde ich mir das Table mittels Autotune schnell und einfach grob einfahren. Feintuning kommt dann eh im Nachgang.

Je nachdem welchen VE wert du dann im Table hast würde ich den REG Fuel runter setzen und das VE Table entsprechend erweitern. Bei voller Drosselklappe und max dremoment habe ich große Werte in der VE (200-250, achtung. mehr als 256 geht soweit ich weiß nicht). Damit wird die Auflösung der einspritzzeit etwas besser anzupassen weil feiner aufgelöst. Ich musste den Trick benutzen weil meine düsen zu Anfang etwas groß waren und meine Sprünge in der Einspritzzeit bei Änderungen im VE dann zu groß waren.

Alle zusatzdinge die man so braucht (Warmup etc kommen erst nachdem die VE Table fahrbar ist)

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 09:26 
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Hi,

wow, danke für die qualifizierten Antworten. Das hilft ! Danke !

Drehzahlsignal habe ich. Nächster Schritt ist den Offset der Lücke zum TDC einzustellen. Dazu stecke ich einfach mal die Versorgungsspannung der Einspritzdüsen und Benzinpumpe aus und blitze ihn ab. Dann verstelle ich den Offset via TunerStudio so lange bis es passt.
Die nächsten Schritte werden aber ein paar Wochen warten müssen, da ich die nächsten 3-4 Wochen beruflich unterwegs bin und in der Familie gefühlt alle im Februar Geburtstag haben; sprich Wochenenden sind mit Geburtstagsparty voll. Unter der Woche kann ich aber in einsamen Nächten im Hotel mal offline die Kennfelder bedaten.

Für Benzin nehme ich mal aus euren Antworten folgendes Vorgehen heraus:
- das ReqFuel errechne ich mir im TunerStudio auf Basis der statischen Kennwerte
- die Cranking PW setze ich anfänglich mal auf 15% vom dem ReqFuel Wert und mache einen Start Versuch. Wenn er nicht zuckt, dann mit diesem Wert so lange hoch gehen, bis er anspringt. Hat den Vorteil, dass ich mir nicht durch zu viel Sprit das Öl von den Zylinderwandungen wasche und die Maschine kille
- die VE Table würde ich mal wie folgt füllen: beim vermutet höchsten Drehmoment (ca. 3.500 U/Min mit wenns gut läuft 140Nm) setze ich 100%. Bei Standgas setze ich den Wert ebenfalls mal auf 15% und gehe entsprechend hoch. Sprich wenn er zwar im Cranking zuckt, aber im Standgas wieder ausgeht gehe ich hier langsam hoch

Übrigens: gestern abend (im Hotel :-)) dachte ich mir, ich starte erstmal mit Alpha-N bis er läuft. Sobald er läuft habe ich dann ja Messwerte zu MAP und kann dann umstellen auf MAP-N Kennfeld. Und wenn ich dann in ein paar Jahren der Fuchs zu Megasquirt bin, dann stelle ich auf diese Load-N Regelung um.

Hört sich das alles nach einem Plan an?


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 21:47 
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Du brauchst ja die Motorsteuerung nicht neu erfinden. Stell einfach die paar Parameter ein die erforderlich sind, reiß den Kübel an und schau Dir mit Tunerstudio an wo die Reise hingeht. Mapping funktioniert leider nicht in der Theorie, man muß es einfach machen.

_________________
Viele Grüße Frank

http://www.motormapping.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Do 8. Feb 2018, 21:55 
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Ja, sehe ich genauso.

Ich habe mit meiner vorgehensweise gute Erfahrungen. Andere funktionieren mit sicherheit genauso gut oder besser. Tunerstudio ist voreingestellt und das meiste klappt. Ein Motor damit zum laufen zu bekommen ist keine Wissenschaft.
Zucken tut der von viel viel zu fett bis viel zu mager. Dann hangelst du dich los.

Ich kann die Pro version von Tunerstudio empfehlen. Das war sehr gut angelegtes geld. Das Autotune ist top für die erste table. Gerade wenn man wenig Erfahrung hat


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 Betreff des Beitrags: Re: Megasquirt - Grundbedatung für Einspitzmenge
BeitragVerfasst: Mo 12. Feb 2018, 09:34 
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Hi,

die Pro Version vom TS habe ich mir gekauft. Macht sicherlich alleine wegen der erweiterten Logging Möglichkeiten inkl. GPS Sinn.

Vermutlich habt ihr Recht: ich mach dir da zu viel Gedanken. Die Luftis laufen ja eigentlich immer: wenn Sprit da ist und es funkt, dann läuft der. Warum sollte das bei der Einspritzung anders sein? :-)


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