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 Betreff des Beitrags: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 11:37 
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Hallo an alle Veredler,
mein frisch erworbenes Wissen möchte ich hier mit euch teilen.
Ich wußte von der Materialversprödung beim Verzinken durch das anfängliche Säurebad. Deshalb habe ich meine Teile vorab sorgfältig entrostet,meißtens gestrahlt.Aber etwas Unwohlsein blieb immer.Jetzt denke ich das der Backofen mit neuen Augen gesehen werden kann.Ich warte aber noch bis die Pute fertig ist.
Frohe Weihnachten
Hans Müller-Daum

Hier etwas aus dem Netz was ich zum Thema gefunden habe:

Tempern / Wasserstoffentspröden

gemäß DIN EN 2081 und verschiedenen Werksnormen

Tempern ist eine Wärmebehandlung. Hochfeste Stahlteile, die eine Zugfestigkeit größer 1000 MPa haben, müssen nach einer galvanischen Bearbeitung getempert, d.h. wasserstoffentsprödet werden.

Verfahrensablauf beim Tempern / Wasserstoffentspröden

Der Verfahrensablauf bei der vorherigen galvanischen Beschichtung wird so abgestimmt, dass bei den einzelnen Verfahrensschritten nach Möglichkeit erst gar kein oder nur sehr wenig Wasserstoff aufgenommen werden kann. Auch kann es erforderlich sein, die gewünschte Schicht in zwei Schritten aufzubringen.

Eine Wasserstoffversprödung kann z.B. im Reinigungsprozess entstehen, da beim Beizen in Säure Wasserstoff freigesetzt wird, der sich in das Metallgefüge einlagern kann. Dieser Wasserstoff diffundiert im Laufe der Zeit in das Materialinnere. Dadurch wird das Metallgefüge insgesamt instabil und das Material kann bei Belastung brechen (Sprödbruch). Um einen eventuellen Sprödbruch zu verhindern, wird nach dem Galvanisieren eine Wasserstoffentsprödung durch Tempern durchgeführt. Bei diesem Temperprozess wird das Material in einem Umluftofen erwärmt und der im Material befindliche Wasserstoff bei Temperaturen zwischen 180°C und 230°C ausgetrieben.

Die Härte und die Materialstärke, aber auch die Geometrie der Teile (Schüttgut) bestimmen die Haltezeit, da die Teile je nach Geometrie mehr oder weniger aufeinanderliegen. Phosphatierte Teile werden bei niedrigeren Temperaturen getempert. Es findet keine Gefügeumwandlung statt.

Die Vorteile des Temperns / Wasserstoffentsprödens auf einen Blick:

Sprödbruch vermeiden
Materialspannungen reduzieren, Gefüge homogenisieren


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 11:52 
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Meine Lösung dazu ist ganz einfach. Ich lasse es einfach so, wie es ab Werk war.
Diese ganze Verzinkerei aller Schrauben und Muttern ist für mich unverständlich. Die Zylinderstehbolzen, Muttern, Scheiben usw. werden in Bremsenreiniger oder anderen Lösemitteln eingeweicht, und anschließend mit einer Drahtbürste behandelt. Wenn sich dabei rausstellen sollte, das größere Rostnarben vorhanden sind, dann wandern sie in den Schrott.
Solche Teile einer nachträglichen Behandlung mit chemischen Mitteln, Wärme und Strom zu unterziehen ist mir zu risikoreich. außerdem müssen die Gewinde nachgerabeitet werden, damit sie wieder sauber laufen und dann ist die Oberfläche an diesen Stellen schon einmal wieder erledigt.
Meine Meinung. :character-oldtimer:


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 16:47 
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Bernd,
dann hast du noch nichts verzinken lassen,oder schwer Pech gehabt.Die Gewinde müssen keinesfalls nachbearbeitet werden.Eine 3mm Schraube und die passende Mutter laufen auch wieder perfekt zusammen. Von VW wurden nach und nach auch Teile galvanisch verzinkt.Es sieht sehr nett aus wenn die Anbauteile z.B. am Vergaser wieder frisch verzinkt sind.Auch das Aufbewahren von Kleinteilen wird erleichtert da sie nicht gleich lackiert werden müssen. Hochfeste Schrauben für den Motor oder z.B. die Vorderachse muß man ja nicht unbedingt dem Wasserstofftod aussetzen.Die Motorverblechung etc. dankt es mit erhöhter Lebenserwartung,sehr guter Lagerfähigkeit und als top Untergrund zum lackieren.Wie schon geschrieben steht läßt sich die Belastung durch gute Vorarbeit und damit kurzer Verweildauer im Säurebad auf ein Minimum reduzieren.Mit dem Tempern ist es dann perfekt.
Frei nach dem Motto:Das Bessere ist der Feind des Guten
Es ist Mehrarbeit,aber es ist dann schöön. Preisgünstig ist es obendrein.Der 10 Liter Eimer voll mit sauberen Teilen für 30€.
Immer viel Spaß beim basteln und jeder nach seiner Facon wünscht
Hans Müller-Daum
Die Jungs machen nicht nur Trommelverzinken und Dickschichtpassivierung auch Gleitbeschichtungen...
Eine tolle Beschreibung liefern sie auch
http://www.oth-hagen.de/oberflaechentec ... tsproeden/


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Mo 25. Dez 2017, 19:09 
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Das mit dem galvanisch Verzinken ist schon eine schöne Sache, würd ich auch drüber nachdenken,
wenn ich meine Kisten unseren Wintern mit Massen an Streusalz aussetzen würde.
Bei reinen Sommerfahrzeugen find ich es aber auch eher unnötig.
Und Schrauben, die hohen Belastungen ausgesetzt sind, versuch ich eh immer bei einer
Restauration zu erneuern, weil man nie weiß, welchen Belastungen sie schon ausgesetzt waren.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 11:02 
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Schrauben habe ich nur teilweise neu verzinken lassen, normale Normteile lohnen nicht, die kauft man neu. Schüttgutware zu verzinken ist zwar sehr preiswert, es geht aber auch dabei mal was verloren, aber auch bestimmte Kanten werden abgerieben. Das Gewinde ist mitnichten fehlerfrei... es hat dabei meist schwer gelitten, man sieht es nur nicht.

Bei Normschrauben, die einfach nur Blech halten müssen, ist Edelstahl alias A70 bestens geeignet. Kupferpaste, Edelstahl auf lackiertem Blech, nie mehr ein Problem.

Verzinken tue ich sehr viele Bleche, im Prinzip jeden Halter, jedes Profil... solange es per Einzelverzinkung ins Bad passt. Aber auch Fahrwerkteile.

Beim Fahrwerk muss man aufpassen, hier kommt diese Wasserstoffversprödung zum Tragen. Und natürlich bei Federclipsen, Zahnrädern, harten Teilen. Gerade die hier genannten Schrauben sind Risiko. Ab 10.9 ist es ein Risiko, 12.9 ist absolut kritisch...

Umgeformtes Blech ist unkritisch. Ist es geschweißt, ist es ebenfalls fast immer ungefährlich. Geschweißte Teile sind gut beherschbar, da meist niedrig legiert und damit unfährlich für Versprödung.

Ich verzinke auch Federbeine und Achsschenkel. Aber die werden ausgelagert, wärmebehandelt und bleiben bis 2 Jahre unbelastet.

Bei der Lackierung sind verzinkte Teile nicht unkritisch, normale Haftgründe versagen da. Die Teile benötigen einen phosphathaltigen Washer oder KTL Bäder...

Ziemlich problemlos sind Bremsen. Sauber strahlen, mitsamt den Kolben als Abdeckung für's Strahlen... und dann ins Bad. Neue Kolben und Dichtungen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Di 26. Dez 2017, 15:02 
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Ich hatte schon schlechte Erfahrungen mit Ventildeckeln. Die waren anschließend verzogen und mussten nachgerichtet werden. Und die Gewinde waren bei mir auch alles andere als leichtgängig.
Das mag ich bei Schrauben, die mit Drehmoment angezogen werden (je niedriger, desto schlimmer) gar nicht. Bremsteile, wie die Ankerplatten, Bremszangen, Rbz , Halter aller Art, würde ich es auch machen, aber ich sehe das nicht so eng. Bei mir darf es gebraucht aussehen 8-)
Und wie bereits bemerkt, es fehlt schnell mal etwas, bzw glänzt schön, ist aber abgeschliffen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 00:09 
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Wie werden bei den Bremszangen die Laufflächen der Kolben beim Verzinken geschützt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 00:18 
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74er_1303 hat geschrieben:
Wie werden bei den Bremszangen die Laufflächen der Kolben beim Verzinken geschützt?


Also beim Verkupfern/Verchromen kann ich dirs sagen: Die nichtzubehandelnden Flächen werden mit Schutzlack abgedeckt. Weiß ich, weil ich so die hinteren Trommeln beim 66er machen lassen habe, wegen der Verzahnung.
Nehme an, dass es beim galvanischen Verzinken gleich ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 08:18 
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Mal ne andere Frage.
Wo geht denn noch gelb-verzinken zu vernünftgen Preisen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 08:48 
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Henry / MKT hat geschrieben:
Mal ne andere Frage.
Wo geht denn noch gelb-verzinken zu vernünftgen Preisen?


Zusatzfrage: Warum sieht man so oft gelb verzinkt?

Ich bevorzuge "blau verzinkt" (schaut aus wie silber) weil das dem Original eher entspricht. Z.B. Motorblechverschraubung, Zündspulenhalter, Serien Vergaserteile usw..

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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 09:35 
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Weil viele das gelb verzinken als hochwertiger empfinden.
Manches ist ab Werk auch gelb verzinkt ( z.B. Bremssättel ).

Gelb verzinken hat einen 8x höheren Korrosionsschutz im Vergleich zu blau verzinken.

Gruss Jürgen


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 10:32 
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Was blau und gelb angeht war VW da auch nicht einheitlich und hat auch für identische Teile unterschiedliche "Farben" benutzt. Gefühlt wurde später (80er) mehr gelb eingesetzt. Ich habe in der Garage 2 Eimer stehen, die wenn sie voll sind dann zum Galvanisiert gehen.

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Hinweis: Dieses Posting kann Spuren von Ironie enthalten. Bei Überempfindlichkeit wird dringend vom Konsum abgeraten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 11:15 
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Blau verzinkt: das Zink ist chemisch voll aktiv und total ungeschützt. Es reagiert bereits mit Wasser und löst sich auf.

Gelb chromatiert: das Zink ist durch eine Beize inaktiv, es wurde früher mal durch eine Chrom-6 Beize beschichtet... deshalb auch gerne "chromatiert...". Scheiss giftiges krebserregendes Zeug. Heute ist es was ungiftigeres...
Das Gelbe ist dann eine harte, nicht leitende Zink-Oxyd Schicht. Erst bei Verletzung wird das Zink aktiv und schützt den darunter liegenden Stahl.
Es bleibt auch länger "gelb". Blau wird sehr schnell fleckig, teilweise bei Salz auch schäbig grau-schwarz.

Die Bohrung der Bremssättel braucht garnicht geschützt zu werden. Sie bleibt völlig offen, kein Deckel, garnix.

Zink wird meist sauer aufgebracht, der Faraday'sche Käfig schirmt die Bohrung ab, es endet an den Dichtflächen. Ausserdem gibt es dann keine Probleme mit dem Ablauf der Medien, die Bohrung bleibt metallisch rein, eventueller minimaler Rost wird abgebeizt.

Verzinken ist an sich nicht teuer, Schüttgut sehr preiswert. Nur machen es immer weniger Firmen. Ich muß mittlerweile mein Zeug nach Österreich karren lassen, sauteueres Händling und Versand. Ich zahle zwar nur wenige Groschen pro Kilo, aber ein zigfaches für's Handling. Ein Waschkorb war früher mal für 30-50 Euro zu haben, jetzt ein Vielfaches...


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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Fr 29. Dez 2017, 16:05 
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:text-thankyouyellow: @ all

Dass gelb verzinkt einen so besseren Korrosionsschutz hat, war mir neu. Werd beim nächsten Besuch unseren Galvanikmeister ins Verhör nehmen.i

Hab zwar keine Preise im Kopf, aber das Galvanisieren ist bei uns nicht allzuteuer, deswegen hab ich da mir keinen Kopf drüber gemacht. Hochfeste Schrauben lass ich nicht machen, obwohl ich an zwei Motoren die Zylinderstehbolzen machen liess. Der eine im Buggy hat über 20t drauf, einstweilen alles noch im Lot...

:character-oldtimer:

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 Betreff des Beitrags: Re: Galvanisch verzinken und anschließend tempern
BeitragVerfasst: Mo 8. Jan 2018, 09:25 
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Hab es nochmal raus gesucht, hier die Antwort des Verzinkers auf meine Frage bezgl. Festigkeit, Versprödung
etc. beim verzinken:

"... vielen Dank für Ihre Anfrage zur galvanischen Verzinkung von Stahlteilen.
Die von Ihnen bereitgestellten Teile müssen frei von Lackresten und / oder Unterbodenschutz sowie silikonfrei sein.
Leichter Flugrost und kleinere Fettrückstände werden in unserer Vorbehandlung mühelos beseitigt.
...
Nach der Passivierung/Chromatierung werden die Teile in unserem Trockner bei max. 70-75 Grad Celsius getrocknet.
Eine weitere thermische Nachbehandlung ist bei uns nicht vorgesehen, so dass eine Änderung der Werkstoffeigenschaften entfällt und eine Wasserstoff-Versprödung auszuschließen ist (Schraubenfestigkeit bleibt bestehen)...."

Nur nochmal so als Info.


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