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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 11:58 
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Ja leider, er ist ziemlich verbogen und deswegen bekomme ich ihn nicht heraus, ich kann nur versuchen ihn ein bisschen zurück zu biegen das er gerade heraus geht, ansonsten fällt mir nichts ein :/


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 12:05 
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Hallo,

wenn der Stößel verbogen ist, dann hat es mehr Schaden. Auch werden mindestens Bakelitreste im Motor verbleiben.
Guten Gewissens kann man hier nur zur kompletten Demontage des Motors raten.

Das klingt erst einmal vielleicht übertrieben, aber es muss einen Grund für den Schaden geben.
Der Pumpenstößel wird vom Verteilerantrieb betätigt und der wiederum von dem Messingrad auf der Kurbelwelle.
Hier kann viel Schaden auftreten. Gerne wird ein Motor auch mal ohne eingestecktem Verteiler gedreht. Dann passieren auch solche Sachen mit Folgeschäden.

Also: Wenn es Brösel gibt, dann Motor raus und zerlegen. Es wird aber sicherlich dann noch mehr zum Vorschein kommen.

Gruß,
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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 13:27 
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Ok, Stössel ist mit Mühe und Not herausen (komplett verbogen)!
Laut einem alten VW Mechaniker ist das Bakelit kein Problem, da es weicher ist als Metalle und somit zerbröselt wird und im Ölfilter landet.
Aber laut diesem ist es sehr seltsam dass das Bakelit derart festsitzt, und das tut es wirklich, ich bekomme nicht einmal den Rest raus der abgebrochen ist und noch felsenfest drin stitzt!?
Wenn ich das beseitigen könnte, kann ich den Motor mal mit der Hand drehen und schauen wie der Stössel hier arbeitet....

Hat jemand eine Idee um dass Bakelit (ca am Ende des Stössels) zu enfernen? Das hat sich regelrecht festgefressen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 15:06 
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Drinn lassen und auf elektrische Pumpe umbauen.
So hab ichs vor 15 Jahren gemacht,die Brösel hats bei mir zermalen.
Gut ok ich hab auch noch einen Ölfilter im Kühlerkreislauf,aber no Full Flow.

Turner

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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 17:24 
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Wenn der Stößel verbogen ist, würde ich guten Gewissens nicht einfach ein neues Bakelitteil und Stößel einbauen, da hat Orra sicher Recht.
Das Bakelitteil bekommt man aber raus wenn man mit einem Gewindeohrer ein Gewinde (ich meine M10) schneidet, eine Gewindestange einschrauben, ein gebohrtes Flacheisen auf die auflegt und dann eine Mutter aufschraubt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Do 12. Okt 2017, 21:46 
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skruf14 hat geschrieben:
Gute Idee, nur die hätte bei mir e nicht funktioniert da mein Stössel festsitzt.
Also, das ist mein Problem warum nichts mehr funktioniert, der Stössel ist warum auch immer unten ziemlich verbogen und lässt sich nicht herausziehen.

Hat jemand mit so etwas schon Erfahrung gemacht?

Was ich befürchtet habe....

Der Stößel ist also tatsächlich neben den Nocken gerutscht, hat aber glücklicherweise den Verteilerantrieb nicht blockiert.
Trotzdem kann das Messingrad auf der Kurbelwelle Schaden genommen haben, was nur durch ein komplettes Zerlegen (Ausbau der Kurbelwelle) festgestellt werden kann.
Das Bakelitstück läßt sich mit einem M10-Gewinde versehen und mit einem Zughammer ausbauen. Haken mit M10 gibt's in jedem vernünftigen Baumarkt.
Steckt der Stößel noch drin, hilft Wärme (Dachdecker-Lötkolben) und ein passender Stehbolzen-Ausdreher, manchmal auch ein kleines Bohrfutter.
Damit beim Ziehen etwas drehen, und Geduld haben.
Brutale Methode: den Rest des Bakelits mit Hammer und kleinem Schraubendreher kurz und klein klopfen, dann fällt der Stößel irgendwann alleine raus.

Solche Defekte treten in der Regel erst bei einer sehr hohen Laufleistung auf, Bakelit ist recht verschleißfest.
Ich gehe davon aus, dass dieser Motor eh etwas mehr Zuwendung braucht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 11:38 
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Hallo Leute, bin heute mal dazu gekommen weiter zu machen und mit eurer Mathode hat das ziemlich gut funktioniert. Jadoch sein kleine Teile des Bakelits hinunter gefallen. Ich habe nur einmal zur Proben ein neues Bakelit Stück inkl neuem Stössel verbaut und den Motor dann etwas per Hand durchgedreht. Stösselbewgegung war gleich 0.
Wisst ihr vl was die Ursache ist und ob ich ohne Ausbau des Motors eine Möglichkeit habe das zum Laufen zu bringen?
Oder sollte ich gleich eine elektrische Pumpe verbauen? (wobei cih aber eig alles original belassen möchte )

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Di 17. Okt 2017, 13:18 
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Nimm die Zündverteilerkappe ab und dreh den Motor durch und schau, ob sich der Verteilerfinger mitdreht. Der Antrieb vom Zündverteiler betätigt auch den Stössel der Benzinpumpe. Wenn das nicht funkt., dann hast ein echtes Problem, dann könnte das Messingrad an der Kurbelwelle beschädigt sein.
Evtl. hast auch den Zündverteilerantrieb durch die Gewaltanwendung/Klemmung ausgehängt (oder beides).

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Gruß C.

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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 07:18 
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Hallo,

der Pumpenstößel ist aus Stahl. Um diesen zu verbiegen benötigt man viel Kraft.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass alle anderen Bauteile unbeschadet geblieben sind.
Da ist das relativ spröde Messingrad, die Alu-Magnesiumführung für den Bakelitflansch, die Anlagefläche für den Verteilerantrieb, der Verteilerantrieb mit seiner Verzahnung usw usw.
Nun noch die ganzen Brösel dazu.
:character-oldtimer:

Wer will den guten Gewissens mit so etwas auf längere Fahrt gehen?

Gruß,

orra

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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 10:46 
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Also Verteilerfinger dreht sich beim Durchdrehen des Motors.

Also wird sich das Problem ohne Zerlegen des Motors schwer finden lassen, ist jedoch zum unbrauchbarsten Zeitpunkt da ich nur mehr 3 km fahren wollte dieses Jahr....

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 15:31 
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Wenn der Stößel und bakelitflansch raus ist müsste man doch das messingrad sehen oder?
Vllt sieht man schon abscharbungen

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Gruß Sascha


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 15:40 
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Ja, man sieht das Messingrad, jedoch hab ich nichts merkwürdiges daran gesehen.
Wenn ich den Motor durchdrehe hört man nur teilweise so als würde zum Beispiel etwas Luft aus einem Luftballon gehen, klingt ziemlich komisch, könnten jedoch auch die Bakelitteile sein, die sich jetzt dort befinden.....

Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 16:02 
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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 16:22 
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skruf14 hat geschrieben:
Also Verteilerfinger dreht sich beim Durchdrehen des Motors.

Also wird sich das Problem ohne Zerlegen des Motors schwer finden lassen, ist jedoch zum unbrauchbarsten Zeitpunkt da ich nur mehr 3 km fahren wollte dieses Jahr....

Grüße


Also wenn sich der Verteilerfinger dreht, dann dreht sich auch die Welle mit dem Exzenter, wo der Stößel der Benzinpumpe draufliegt und von diesem in hebende Bewegung gesetzt wird. Dann machst irgendwas mit demStößel falsch.

Wenn der Verteilerfinger dreht (Zündung sollte funkt.), dann könntest das Loch von der Benzinpumpe mit Deckel verschließen und mit einer E-Pumpe fahren. Pumpe sollte 0,3 - 0,4 bar machen!

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 Betreff des Beitrags: Re: Benzinpumpe
BeitragVerfasst: Mi 18. Okt 2017, 19:29 
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Das Bakelit und der Stössel werden ja nur normal wieder in diese Öffnung gesteckt, oder weiß ich da etwas nicht?
Ja, das würde ich machen wenn nichts mehr hilft, jedoch möchte ich es gerne bei der mechanischen belassen ;)

Grüße


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