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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 21:38 
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kaeferdesaster hat geschrieben:
http://www.csp-shop.de/produkte/15502a


Alter, ist das teuer! :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2012, 23:16 
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kaeferdesaster hat geschrieben:
http://www.csp-shop.de/produkte/15502a

scat lager sind schon lange geteilt und das ist kein hexenwerk ......

ekstein hat sicherlich nicht das RAD neu erfunden :character-oldtimer:



Natürlich hat er das Rad nicht neu erfunden. Nur die Glyco Lager hat er gefunden. ;)

Ich hoffe mal, wenn die Nachfrage nach den Glyco Lagern steigt, dass es dann auch andere Maße gibt.
Bei den Scat Lagern muss das Lager an der Schwungscheibe ja geteilt sein. Im Katalog waren die Lager früher extra für die Flanschwelle beschrieben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Do 2. Feb 2012, 21:01 
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Ich nenne das "den Teufel mit dem Belzebub austreiben"...

Hintergrund: Die "ausschlagenden Gehäuse" (was der Anbieter ja auch indirekt zitiert mit "leichtem Flugzeugmotorblock") waren mit jeder Leistungssteigerung ein neues Problem für VW.
Gegenmaßmahmen von VW: Ab 8/70 gabe es dann "AS41"-Legierung, ab 8/75 dann AS21 (nur im 1600er Motor bei in Deutschland gegossenen Originalblöcken, auch CT- und WBX- Motoren, gab es nie aus Mexico)
Dann wurde ca. 75' im mittleren Stahllager noch die Ölnut "nach innen" verlegt, womit sich allerdings die "hydrodynanische Gleitlagerfläche" verkleinerte.

Bei einem "nicht ausgeschlagenen Block" sind die "nicht geteilten Lager bis 1975" immer die beste Wahl, ansonsten die original-VW-Lösung ab 8/75 verbauen (überlebte im 2,1l-Wasserboxer sogar noch bis 1992, im Mexico-Käfer bis 2003, in der Ersatzteillieferung noch bis zum berüchtigten Piech/ Lopez- "aus Kostengründen ersatzlos entfallen").
Interessant: Die Ersatzteilnummer startete zuletzt nicht mit 113, sondern 070 (CT-Motor).
Demnach kam "die letzte Modifikation" also mit CT-Motor (Rückwirkend auch für alle Austauschmotoren und Volkswagen-Ersatzteildienst). Vielleicht wurde mit CT- Einführung wieder mal Material geändert (bestimmt war Professor Hofbauer wieder mal aktiv)? Man weiß es nicht. Die originalen Nockenwellenlagerschalen im "CT" fangen jedenfalls noch mit "113" an (aufgedruckt), sind also wie bisher (ab (8/65)

Zum Angebot: Zitat: "Alle 3 Lager als Stahl Rücken Lager - ein Traum , bzw. ein Notbehelf - Dieser Lagersatz wurde entwickelt für die ungenaue Reparatur / Export Africa."
Ich betone mal das Wort "Afrika".... Sind wir in Afrika??

Grüße
Sven

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Fr 3. Feb 2012, 10:04 
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Hallo,

schön, :up:
sehr schöner Kommentar.

Kann ich nur unterstreichen. Die HL-Gasse muss top sein, da helfen auch keine geteilten Lager. Im Gegenteil.

Wer einmal über den Tellerrand schaut, der wird fest stellen, das Stahlrückenlager nicht der Weisheit letzter Schluß sind.
(allg. Motorbau)
Gerade im Typ1 Motor kann man beobachten, dass sich die Stahlrücken in die Lagerböcke einarbeiten.
Wäre es Weichmetall, so würden die Lager verschleißen, könnten wie bei Motoren mit hoher Laufleistung üblich gewechselt werden und die HL-Gasse müsste nicht immer gespindelt werden. Kommt also bei krummen Wellen und Leistungssteigerung schneller vor.
Es ist eben eine Konstruktion die für ca. 1000cm und ca. 20PS gedacht war und wir machen hier die mehrfache Leistung und vor allem Drehmoment.
Da kann man einfach nicht von Laufleistungen wie von neuen Konstruktionen ausgehen, sondern vieleicht den Vergleich zu dem Motoradbau der 80er Jahre suchen oder eben den
frühen Porschemodellen.
Es gab eine Zeit, da erhielten VW-Kunden Plaketten für besonders hohe Laufleistung mit ihren Serienmotoren und das waren keine viele hundertausend Km.
An der Konstruktion hat sich nicht viel geändert, wohl aber an unseren Ansprüchen und Erwartungen in punkto Leistung, Drehmoment und Haltbarkeit.

Sorry,
dies waren nur mal meine Gedanken zu der angeblich extrem schlechten Qualität der Lager usw. Ich will nicht bezweifeln, dass es Toleranzen in der Fertigung gibt, aber generell alles zu verteufeln, was nicht aus deutscher Fertigung ist, oder keinen Stahlrücken hat, halte ich auch für sehr gewagt.

Danke und Gruß,
orra

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Fr 3. Feb 2012, 10:27 
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Hallo
Mit den Motorradmotoren muss ich dem Rainer Recht geben. Ich habe schon einige Japaner-Motoren der 80er überholt. Die wenigsten Lager hatten Stahlrücken und an den wenigsten musste die HL nachgearbeitet werden. Ganz anders bei den Motorrädern aus Milwaukee. Hier kann man öfter beobachten dass auch mal die HL nachgespindelt werden musste. Ich denke man muss das Gesamtpaket betrachten. Wenn zum Beispiel, wie früher bei japanischen Mopeds, die Kolben nach 50-60000km verschlissen waren hat man gleich den ganzen Motor überholt incl. Lagerschalen. Ein geschlossenes Lager wird die Kräfte immer besser aufnehmen können aber es ist konstruktiv nicht immer möglich.
Gruß Volker


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfahrungen mit geteilten Hauptlagern
BeitragVerfasst: Fr 3. Feb 2012, 18:38 
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Beiträge: 379
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Meine Hauptlagergasse ist gut. Die Idee mit den Dreistofflagern ist mir gekommen, weil ich das für stabiler halte. Gerade dann, wenn mehr Leistung und Drehmoment anliegt. So als kleine Extraversicherung. Ich wollte mir mit diesen Lagern nicht das Spindeln sparen oder sonstwie irgendwas zusammenpfuschen, falls dieser Eindruck jetzt entstanden ist. Bedenken habe und hatte ich nur wegen dem geteilten Lager hinter dem Nockenwellenantriebsrad, weil das eben dann in einer Gehäusehälfte ohne Zentrierstift liegen würde.


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