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 Betreff des Beitrags: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 17:56 
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Hallo zusammen,
Ich will folgende Arbeiten bei uns in der Firma durchführen lassen :
- Lagergasse spindeln
- aufbohren auf 1776ccm
- Motorgehäuse Zylinderaufnahme planen
- Ölrücklaufnut nachrüsten
- evtl. Axiallagerfläche planen

Könnt ihr mir vielleicht sagen, was man dabei beachten muss? Sollte man sich an eine bestimmte Reihenfolge halten, usw?

:text-thankyouyellow:
Typ15


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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 04:58 
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Hallo,ich würde mir erst mal ein anderes Gehäuse besorgen!
Also ein jüngeres meine ich!,die AB gehen jetzt auch schon auf die 50 zu!
Ein Mexiko Gehäuse wäre gut,die haben wenig Km auf dem Buckel,musst nur darau Achten das es Zwei Regelkolben hat!
Also 34 Ps Mex würde auch gehen!

Gruß Fleischi


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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 07:26 
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Zu beachten ist in dem Fall das eine 74er Welle da nicht Plug&Play reinpasst...

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 08:52 
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Ich habe in meinem AB-Gehäuse eine 74 mm DPR Kurbelwelle verbaut. Ging mit CB-Performance-Pleueln Nr. CB1253 ohne Gehäusebearbeitung. In Kürze versuchen wir das mit einer 76 mm Kurbelwelle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 09:14 
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armin hat geschrieben:
Ich habe in meinem AB-Gehäuse eine 74 mm DPR Kurbelwelle verbaut. Ging mit CB-Performance-Pleueln Nr. CB1253 ohne Gehäusebearbeitung. In Kürze versuchen wir das mit einer 76 mm Kurbelwelle.


Die Aussage bozog sich auf das Mexgehäuse...und da nur diese bei denen unterm Verteiler "Hecho in Mexiko" steht.

76er Welle passt in kein Seriengehäuse.Es muss im Bereich unterm Zylinderfuss und am Nockenwellenlagerbock frei gemacht werden.Wenn man nicht weiss wo,sollte man beim ersten Montieren besser keine Dichtpaste verwenden;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 09:38 
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Zitat:
Hallo zusammen,
Ich will folgende Arbeiten bei uns in der Firma durchführen lassen :
- Lagergasse spindeln
- aufbohren auf 1776ccm
- Motorgehäuse Zylinderaufnahme planen
- Ölrücklaufnut nachrüsten
- evtl. Axiallagerfläche planen
Könnt ihr mir vielleicht sagen, was man dabei beachten muss? Sollte man sich an eine bestimmte Reihenfolge halten, usw?


Bei gebrauchten Gehäusen schaue ich, daß ich möglichst einen alten "Rumpfmotor" bekomme (Mex, etc). Bevor ich die Köpfe demontiere habe ich mir eine Art "Klammern" gebastelt, um die Zylinder am Gehäuse festzuhalten (gabs ein VW-Werkzeug). Dann die Köpfe runter und Kolbenrückstand messen/notieren. Da ergeben sich oft große Unterschiede, welche dann als Grundlagen-Maße fürs Planen der Zylinderauflagen herangezogen werden.
Dann geht der Block mit Lagern/Kurbelwelle (meist Standard und 1. Übermaß) zum Motorenbauer zuerst zum Vermessen und anschließenden Spindeln.
Danach macht mir mein Kollege selbst das Aufbohren und Planen der Zylinderauflagen nach Absprache. Gehäuse Freiräumen für Langhub, etc. mach ich dann selbst, um die Kosten möglichst niedrig zu halten.

:character-oldtimer:

Mein Kollege hatte heuer enen Motor, wo nach dem Planen auf der rechten Seite der KR um ca. 3 Zehntel größer war sls links, obwohl er beidseitig gleich geplant wurde. Er meinte, es gibt auch von Werk aus, schlechte Blöcke.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: So 10. Dez 2017, 10:31 
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Bei der "Methode" nimmst du aber an das die Zylinderauflagen "noch" Plan sind und "gerade"...

Bei welchem Gebrauchtmotor ist das schon :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Sa 16. Dez 2017, 09:00 
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Wenn du die Ölrücklaufnut nachrüsten möchtest, sollten zuerst die Zylinderaufnahmeflächen geplant sein. Auf diesen wird dann die Gehäusehälfte gespannt. Die Reihenfolge der anderen Bearbeitungen ist beliebig.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Sa 16. Dez 2017, 09:32 
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Vielen Dank für euer Bemühen und kundtun eurer Erfahrungen. :obscene-drinkingcheers:

Schönes Wochenende
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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Mi 17. Jan 2018, 21:50 
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wo soll diese ölrücklaufnut hinkommen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Mi 17. Jan 2018, 22:26 
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In die rechte Gehäusehälfte. Der Kanal verbindet den Raum zwischen Simmerring und Lager/Gehäuse mit der Ölwanne. VW hat das so bei den späteren Gehäusen gemacht und bei den Älteren bietet sich eine Nachrüstung an, wenn es eh grad auf der CNC liegt.

Dateianhang:
Ölrücklaufkanal2.JPG
Ölrücklaufkanal2.JPG [ 351.03 KiB | 549-mal betrachtet ]

Dateianhang:
Ölrücklaufkanal.JPG
Ölrücklaufkanal.JPG [ 47.73 KiB | 549-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Mi 17. Jan 2018, 22:48 
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alles klar, danke ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Do 18. Jan 2018, 00:42 
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Hab noch ein Bild vom Mex "D" Block gefunden, der hat den Kanal serienmässig (2180er Kübelwagenmotor).


Dateianhänge:
DSC_1114.JPG
DSC_1114.JPG [ 102.04 KiB | 514-mal betrachtet ]

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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Do 18. Jan 2018, 22:28 
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Die Nut hab bei meinem Motorgehäuse heute auch reingemacht. Bietet sich ja an wenn eh gerade alles zerlegt ist.

Kurz und knapp: sollte ich lieber Dirko HT oder Curil K2 zum abdichten nehmen? (Bitte keine Grundsatzdiskussion, danke)

_________________
Gruß

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Bearbeitung eines AB-Motorgehäuses
BeitragVerfasst: Do 18. Jan 2018, 22:51 
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Moin Wolfgang,

mit Curil K2 kannst du nichts falsch machen, habe ich auch schon benutzt und kann nichts negatives berichten.

Silikondichtmasse würde ich persönlich nicht für die Gehäusehälften nehmen.


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