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 Betreff des Beitrags: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 06:22 
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Da jetzt mein Bulli fertig geschweißt ist, muß ich mir langsam einen Kopf um den richtigen Lackaufbau machen.

Ich hätte jetzt folgende Herangehensweise gewählt (hier gehts nur um Karosse und Anbauteile, Unterboden mach ich mit POR15 direkt nach dem Strahlen):

-Karosse komplett blank machen (Flächen schleifen, Kanten und Falze strahlen
-Grundieren mit 2K EP Grundierung
-paar Tage aushärten lassen
-Trocken anschleifen
-Spachteln mit 2k EP Spachtel
-Trocken anschleifen
-nochmals grundieren mit 2K EP Grundierung

dann hätt ich ihn 2-3 Monate stehen lassen, falls der Spachtel zusammen fällt.

-falls nötig nachspachteln und die Stellen wieder grundieren
-paar Tage trocknen lassen
-trocken anschleifen
-fillern mit 2K EP Filler
-paar Tage trocknen lassen
-nass anschleifen
-lackieren in der Grundfarbe (mit welchem Lack?)
-Türen und Klappen anbauen und ausrichten
-Teil unter der Sicke nass anschleifen
-unteren Teil lackieren mit der Zweit-Farbe

Was meint ihr dazu?

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 10:09 
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Genau so.

_________________
ciao Markus

Rechtschreibfehler sind beabsichtigt und dienen der allgemeinen Belustigung


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 13:39 
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ich würde es ein kleines bißchen anders machen aber prinzipiell schon sehr gut.... ich würde das Nachspachteln durch 2k Spritzplastic ersetzen...
so heftig kann ein Spachtel bei richtiger Verarbeitung nicht beifallen das man unbedingt wieder mit der klinge aufziehen muss.
Nach der Spritzplastic paar Tage ablüften dann z.B Standox System Füller.
Lässt sich deutlich besser schleifen und "saugt nicht soviel wie EP und dann den Farblack.
Viele meinen bei EP das viel Material auch viel hilft.... das ist leider so nicht richtig.

Gruß a.c.k.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 13:56 
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zum eigentlichen Lack...
Welche Farbe soll er denn kriegen??? Metallic oder Uni?
Glänzend oder Matt?
Aufbau wie "damals" mit 2K Material
oder wie "heute" 2.Schicht Basislack ---Klarlack?
Wenn Basis....Wasser oder konventionellen Basislack?
Wo wird gelackt Kabine mit Temperatur und Absaugung oder irgendwo in der Halle?

Kann dir gerne mehrere Aufbauvorschläge machen wenn ich ein paar Informationen hab


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 17:59 
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Farbe wird Uni glänzend, Grundfarbe weiß, Zweitlack gelb.
Wollte eigentlich eher 2K Lack ohne Klarlack. Lack auf Wasserbasis wollt ich eher nicht.

Gelackt soll in einer Kabine mit Absaugung und Temparatur werden.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Fr 6. Feb 2015, 23:13 
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Okay..
Dann würde ich dir empfehlen Standox Standofleet zu nehmen..... Preis Leistung absolut Top.... 2K Material.... war ursprünglich für die NFZ Schiene gedacht..... Wird bei unseren Lackierern für Oldtimer immer attraktiver. Sehr gute UV stabilität... verzeiht den ein oder anderen Schleifkratzer..... lässt sich super finishen..... Sehr schöner Verlauf und Glanzgrad und lässt sich in der Trocknung zusätzlich zur Kabinentemperatur noch durch ein Additiv beschleunigen.
Nicht zu vergleichen mit Mipa oder anderen Materialien in der Preisklasse
wenn du schon ausgesucht hast welche Farbtöne das genau werden sollen (Lackcode oder Farbtonname) kann ich gerne schauen ob der mischbar wäre.

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Sa 7. Feb 2015, 08:12 
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Danke für Deine Hilfe,

Farbtöne hab ich mich noch nicht ganz festgelegt.

Standox wäre auch mein Favorit gewesen.
Vorzugsweise dann alle Produkte von Standox nehmen, oder!?

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Sa 7. Feb 2015, 08:32 
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Gerne.. man kriegt hier immer so viel Hilfe... das ist jetzt mal was wo ich helfen kann :D
Muss du nicht unbedingt.... wenn du noch garnichts hast kann ich dir gerne mal ne komplette Auflistung machen. Das aber dann lieber per PN.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Sa 7. Feb 2015, 19:24 
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Das ganze wird sich bei mir übern Sommer-Herbst ziehen, will erst noch warten bis es ein bisschen wärmer wird, bis ich anfange.

Aber danke für Dein Angebot, komme gerne drauf zurück.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Di 5. Jan 2016, 20:57 
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Langsam wird es mit der Grundierung aktuell, daher wollt ich nochmal ein paar Infos einholen, bevor ich Material einkaufe.

Also geplant wäre erst mal ein 1K Füllprimer von Standox, der soll ja gute Rostschutzeigenschaften haben, wenn die weitere Resto mal ein paar Monate ruht. Da ich die Grundierung selbst erledigen will, würde es mir natürlich entgegenkommen, wenn die Grundierung in einem Arbeitsgang erledigt wäre.

Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, kann ich denn den 1K säurehärtenden Füllprimer nehmen, wenn ich mit PE Spachtel drauf weiter arbeite, oder muß es dann unbedingt ein 2K Füller sein?

Reichen 2 Arbeitsgänge mit dünnen Schichten für eine ausreichende Grundierung?

Welche Menge werd ich ungefähr benötigen für die Karosse innen und aussen (ohne Unterboden) und die Anbauteile?

Die Grundfarbe des Bullis soll weiß werden, muß es dann auch eine weiße Grundierung sein, oder wäre hellgrau die bessere Wahl, um einen leichten Kontrast beim späteren Lackieren erkennen zu können?

Bis zu welchen Temparaturen kann ich die Karosse grundieren? Gibts da eine Untergrenze, oder dauert dann die Aushärtphase einfach länger?

Viel Fragen, aber das ist für mich noch Neuland, bisher ging alles direkt blank zum Lackierer. Da der Bulli aber definitiv nicht meine letzte Resto sein wird, will ich es selbst mal versuchen

Den Decklack wird aber wohl dann doch noch ein Lackierer erledigen.

Über ein paar Infos würd ich mich freuen.

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Mi 6. Jan 2016, 12:35 
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Bitte keinen 1K Füller unter den Spachtel. Das geht nicht gut. Der 2K Standox Epoxy hat deutlich bessere Rostschutzeigenschaften. Lässt sich super verarbeiten und darauf kannst du ohne Probleme Spachteln. Da reicht 1 Gang ohne Probleme aus. Dann Spachteln... Durchschliffstellen beiarbeiten dann Spritzplastik... dann z.b. Standox Systemfüller dann Decklack. Hast du einen perfekten Lackaufbau für einen Oldtimer.
Wenn du deine Halle irgendwie auf Temperatur kriegst dann wäre 20 Grad schon gut. 2-3 Liter EP Plus Härter sollte fürs erste ausreichend sein. Kannst ein Hellgrau benutzen oder ein helles Beige. Brauchst keine weiße Grundierung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Mi 6. Jan 2016, 17:03 
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Käfer: Typ 115 1303 Faltd. 3.0?? cm³ 273,3 Nm 160,1 kW
Fahrzeug: Fahrrad - ich bin der Hilfsmotor
nur Epoxy ist ab 500 µm diffusionsdicht gegen Wasserdampf !

das hatten wir hier schon

:character-oldtimer:

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hol di fuchtig

QUESTUS


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Mi 6. Jan 2016, 22:11 
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Dank erstmal,

wollte meine Schrauberhöhle mit Folie abhängen und darin grundieren, vor allem weil ich mal wegen Trockeneisstrahlen eine Absaugung eingebaut hab.
Hab auch einen Holzofen und genügend Isolierung drin, daß ich die Bude etwas aufheizen kann. 20 Grad sollten also erreichbar sein.

Ok, dann also unbedingt 2K unterm Spachtel.
Was haltet Ihr von chromathaltigem Primer aus dem Nutzfahrzeugregal als erste Schicht (z..B. Standox Reaktionsprimer), und dann erst 2K Epoxy drauf?

Oder ist das übertrieben und 2K EP reicht aufs blanke Blech?

Dann hätt ich noch eine Frage zu den Spachtelmassen, also ich hätt jetzt Polyesterspachtel genommen,
oder eignet sich EP Spachtel für einige Anwendungen besser?
Und wie lange darf ich PE bzw. EP Spachtel offen lassen?

Gruß
Martin


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Do 7. Jan 2016, 08:34 
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Reaktiv Primer ist ein Säureprimer....
Säureprimer und EP funktioniert nicht....
Der Lackaufbau den ich dir geschrieben habe wird so z.B mit Standoxmaterialien im Mercedes Classic Center oder bei anderen Namhaften Herstellern praktiziert.
Wenn du einen Washprimer bzw einen Reaktivprimer Aufbau wünscht dann sind die darauffogenden Schritte anders als bisher beschrieben aber der Rostschutz auch geringer.
Wie schon geschrieben... viel hilft nicht immer viel...
Habe mit unseren Technikern mehr als 10 verschiedene Lackaufbauten unter anderem mit 1k Material, 2k epoxy verschiedener Hersteller, Zinksprays, Rostschutz Rot/braun usw als Spritzmuster getestet und lange Zeit der Witterung ausgesetzt. Die besten Ergebnisse waren immer mit dem erwähnten Aufbau....


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 Betreff des Beitrags: Re: Welches ist der richtige Lackaufbau?
BeitragVerfasst: Do 7. Jan 2016, 08:42 
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Sorry.... mach mal besser 4-5 Liter EP... hab gerade erst wieder gelesen das du einen Bus machst...


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